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15.10.2009

Moi, myself und das Fräulein Süppchen

"Ich bin wieder da" - schrie sie... und sie schwang sich aufs Pferd und ritt eiligst davon.

Tja, wieder mal typisch. Kaum hatte ich das Ende meines sommerlichen "was-auch-immer-das-jetzt-schon-wieder-war"-Blog-Intermezzos verkündet bin ich in einen Flieger gestiegen (den 11.September im Flugzeug zu verbringen hat bei mir mittlerweile Tradition) und mit Koffer, Mann und Lektüre in Richtung "ferne Heimat" abgehauen.

Es gab schließlich etliche große Momente zu feiern im etwas überdimensionierten Kreise meiner Lieben. Zehn Tage lang gab es Hochzeiten und Geburtstage, und dies und das. Und viele Steine...





... und jede Menge „Pampa“. Mit Sonne. Und im Regen.




Es war eine tolle Reise, dahin wo alles begann...


...und mit Endstation beim besten Gastgeber der Welt...


Aber fast alle gute Dinge müssen irgendwann ein Ende haben. Und so sind wir nach zehn Tagen mit meiner werten Frau amatxo im Huckepack nach Berlin zurückgekehrt. Als sie auch nach zehn Tagen wieder abgereist ist, war es wieder mal soweit: Ich hatte das dringende Gefühl, irgendwas nur für uns beide machen zu wollen, etwas Schönes und, ähm, ja Leckeres halt... was sonst? Denn, hey, ich liiiieeeeeebeeeee meine Familie – aber drei Wochen „Urlaub mit Familie“ am Stück sind auch mir irgendwann zu viel. Also gab es am ersten Abend unserer heile wiederhergestellten trauten Zweisamkeit drei Gänge zum Abendessen:

1.Kartoffelsuppe mit Schnittlauch-Olivenöl
2.Pangasiusfilet en papillote mit Lauch & Kartoffeln und Apfel-Creme-Currysauce
3.Pfirsichtörtchen


Hmm, was soll ich sagen? Es gab definitiv Abende an denen meine Kochkünste Besseres vollbracht haben. Oder ich bin aber ein zu kritischer Perfektionist. War alles an und für sich lecker aber nicht so hundertprozentig stimmig, wie ich mir das vorgestellt hatte... Ich werde Euch noch in den nächsten Tagen vom Hauptgang erzählen und zum Dessert sicher auch noch ein Post schreiben – heute ist erstmal die wahre Entdeckung jenen Abends dran. Das Süppchen aus der Tasse. Diese „Kartoffelcremesuppe“, die ich aus einem Rezepte-Booklet der spanischen Zeitschrift TELVA (mal wieder) kopiert habe. Sanfter Kartoffelgeschmack mit einer würzigen Schnittlauchnote: Ich wusste sofort, das wird probiert!

Es war auch das erste Mal, dass ich Kartoffeln mit Milch statt mit Wasser oder Brühe gekocht habe. Eine Offenbarung, irgendwie. Sehr fein im Geschmack, weich-leicht-schön: Eine Suppe wie Angorawolle.


Zutaten (für 2-3 Portionen als Hauptgericht oder mehrere Vorspeisentassen):
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • ein paar EL Olivenöl
  • 2 mittlere Kartoffeln
  • 750 ml Milch
  • 50-75 ml Sahne (oder ein Klecks Crème Fraîche)
  • (Meer)Salz
für das Schnittlaucholivenöl:
  • eine Handvoll Schnittlauch, klein geschnitten
  • ein Schuss Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Wie es gemacht wird:

Die Kartoffeln schälen und würfeln. Die Frühlingszwiebel klein hacken und im Olivenöl andünsten. Die Kartoffelstückchen hinzufügen und kurz braten (dabei immer wieder umrühren damit nichts anbrennt oder Farbe annimmt). Etwas Meersalz in den Topf geben. Alles mit der Milch ablöschen und kochen bis die Kartoffeln gar sind (dauert 10-15 Min.).

Während die Suppe kocht das Öl zaubern: Schnittlauchröllchen und Olivenöl zusammen pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe ebenso mit dem Stabmixer pürieren (und zwar so, dass sie ordentlich schäumt, sieht beim Servieren viel hübscher aus und die Suppe wird schön locker luftig). Danach die Sahne in die Suppe geben und bei Bedarf mit Salz abschmecken.

In Tassen servieren und direkt vor dem Verzerr mit Schnittlauch-Olivenöl beträufeln.

Ein ganz und gar fantastisches Süppchen.

Wir haben in dieser Küche sowieso ein Faible für gemüsige Cremesüppchen, Du auch? Dann solltest Du diese mal ausprobieren...

Zucchini-Cremesuppe
Mangold-Cremesuppe
Gepimpte Kartoffelsuppe


Fit für den Herbst mit Gemüsesuppe!


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25.03.2009

Mangold-Cremesuppe


Nach dem kleinen Weltuntergang vom gestrigen Vormittag (war das Hagel? Schnee? Schneeregen?) schrie mein Körper irgendwie nach Suppe (gut und nach einer Kloschüssel, das ist aber eine andere Geschichte). Ich bin schon immer so 'ne Suppenverrückte gewesen. Schließlich liebe ich ja dieses Gefühl von „warm im Magen“ (ganz egal ob es dann doch draußen 30 Grad sind) und Süppchen sind der Inbegriff von eben dieser magischen Magenwärme. Außerdem macht meine Mutter UNBESTRITTEN die beste Consommé der Weltgeschichte. Ich wurde also schon als Kind arg angefixt.

Auf dem Essensplan für die Woche standen noch ein Grünspargelrisotto und eine Mangoldcremesuppe. Ja, da ist doch klar, was gestern auf den Teller kam, oder?

Eine fantabulose belebende, sättigende, leckere, cremig-heiße Suppe. Mit Mangold (George Clooney, George Clooney!!) und Kartoffeln, mit Crème Fraîche und Schinkenwürfeln.

Ein Suppen-Big-Bang: Zack-a-bum! Wie L E C K E R!

Zutaten (ergab ca. 5 Teller):

  • eine Handvoll Kartoffeln
  • etwa eine halbe Mangoldstaude (die war recht groß)
  • 1 Tasse Hühnerbrühe (in diesem Fall Reste einer hausgemachten Hühner-Gemüse-Brühe)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1-2 Frühlingszwiebeln
  • Wasser
  • etwas Rosmarin (gemahlen)
  • eine Prise Thymian
  • Olivenöl
  • ein Schuss Sahne
  • Schinken (gewürfelt)
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • evt. etwas Salz

Wie es gemacht wird:

Oops, ich habe gestern beim Improvisieren vergessen, mir die benutzten Mengen zu notieren/merken. Also macht's nach Gefühl halt.

Wir schälen die Kartoffeln und würfeln sie. Das Mangoldgemüse (sowohl Strunke als auch Grünblätter) putzen und grob in Stücken/Streifen scheiden.

Knoblauch und Frühlingszwiebel klein hacken und im Topf mit Olivenöl andünsten ohne dass sie Farbe annehmen. Wir fügen die Kartoffeln und das Gemüse hinzu und rühren um. Brühe angießen und mit Wasser auffüllen bis der Topfinhalt etwa bedeckt ist. Mit Rosmarin und Thymian würzen (etwas Pfeffer schadet sicher auch nicht) und aufkochen. Wenn es kocht, reduzieren wir die Flamme (auf halb) und lassen alles vor sich hin köcheln (nach ca. 15-20 Minuten sollte alles gabelzart sein).

Wir nehmen den Topf von der Kochstelle, geben einen Schuss Sahne hinzu und pürieren datt Janze mit dem Stabmixer bis eine feine Creme entsteht. Wir checken noch ob die Suppe vielleicht Salz braucht (je nach dem wie viel Substanz die Brühe hatte ist Salz überflüssig) und legen den Topf kurz zugedeckt beiseite.

In der Zeit schwenken wir unsere Schinkenwürfeln mit ein paar Tropfen Olivenöl in einer Pfanne.

Zum Servieren geben wir 1-2 großzügige Esslöffel Crème Fraîche auf jeden Teller, gießen die Suppe darüber und bestreuen sie zum Schluss mit den Schinkenwürfeln. Die Krönung: Den fertig angerichteten Suppenteller mit etwas Olivenöl (soll gut sein und roh) beträufeln.

Sofort servieren, sofort aufessen. Und dabei natürlich viel (viel, viel, viel!) Brot in die Suppe tunken – ungehobelt ist nicht der, der tunkt, sondern wer solch doofe Regeln aufstellt. Hallooooo?! Es ist eine Suppe. Suppen brauchen Getunke. Basta.

Habe ich Euch schon gesagt wie fenomenal diese Suppe geschmeckt hat? Joah.


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02.02.2009

Gepimpte Kartoffelsuppe

Ich mag Wintersonntage. Ach, was sage ich... ich liebe Wintersonntage! Sie sind perfekt wenn man, wie ich, Gammeln und Cocooning für lebenswichtige Tätigkeiten hält. My home is my castle und meine Sonntage heilig - oder so... Bei so einem schmuddeligen Wetter wie der gestrige umso mehr: Lange (!) Ausschlafen, die grundsätzlichen Regeln der Körperhygiene außer Acht lassen (Zähne putzen & Haare kämmen ist nur etwas für Weicheier), die Türklingel ausschalten und alle Körperfunktionen auf den Couching-Modus einstellen. Jupp!

Ernährungstechnisch gelten bei uns an Sonntagen deshalb zwei Faustregeln: Es wird ungefähr solange gefrühstückt bis es draußen wieder dunkel wird. Und das Abendessen (also der Teil der kommt, wenn der Frühstückstisch endlich aufgeräumt ist) muss unkompliziert und halbwegs schnell zu kochen sein.

Für so einen Wintersonntag ist diese Kartoffelsuppe von Béa, der Macherin von „La Tartine Gourmande“, wie gemacht. Manchmal sind die einfachsten Dinge auch einfach die Besten. Und hausgemachte Kartoffelsuppen und –pürees sind für mich ganz vorn mit dabei. Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wie fantastisch so eine frisch gekochte Kartoffelsuppe schmeckt.

In dieser Variante gibt die tolle Knolle eine cremige Suppe her, die mit Lachs und gebratenen Kartoffelwürfeln aufgepimpt wird. Von vorn bis hinten eine „WOW!“-Suppe.

Winter bleib' draußen, hier wird jetzt gekuschelt...

Zutaten (für 4) – basierend auf das Originalrezept von „La Tartine Gourmande“:

  • ca. 750 g Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Wasser
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • 2 Lauchstangen
  • Majoranblättchen
  • eine Prise Rosmarin
  • eine Prise Thymian
  • 3-4 rote Pfefferkörner
  • weißer Pfeffer
  • Salz
  • frische Petersilie
  • 4 Scheiben geräucherter Lachs
  • 1 Becher Créme fraîche

Ein paar Anmerkungen dazu:
1. In ihrem Rezept benutzt Béa etwa 550 g Kartoffeln und 150 g Pastinaken... Ich habe die Suppe bereits zwei Mal zubereitet in den letzten Wochen, der Supermarkt meines Vertrauens hatte beide Male aber keine Pastinaken im Sortiment. Deshalb hat meine Version keine – beim dritten Versuch werde ich wohl zum Biosupermarkt müssen, um dem Originalgeschmack auf die Spur zu kommen. Ich bin sehr sehr gespannt auf die Pastinaken-Variante, obwohl ich sagen muss dass die Suppe auch „ohne“ wahnsinnig lecker wird. Alternativ überlege ich, nächstes Mal einfach Wurzelpetersilie zu nehmen: beide Wurzelarten sehen zum Verwechseln ähnlich aus, allerdings sollen Pastinaken etwas süßlicher sein als Wurzelpetersilie... Ach, was soll's: Dann gibt es diese Suppe bald einfach in 3 Variationen: mit und ohne Pastinaken und mit Wurzelpetersilie. Könnt Ihr jetzt nicht behaupten, ich wäre nicht wahnsinnig engagiert...

2. Ich habe außerdem von meinen Lauchstangen jeweils ca. 2-3 Finger vom grünen Teil mit dazu genommen (daher die viel grünere Farbnuance bei mir).

3. In Ermangelung von Lorbeer habe ich die Suppe mit je einer Prise Rosmarin und Thymian gewürzt und ein paar rote Pfefferkörner dazu gegeben. Die im Originalrezept verlangte Schalotte wurde von mir durch Frühlingszwiebel erzetzt.

Wie es gemacht wird:

Erst schneiden wir: Lachs, Kartoffeln und Lauch würfeln, Knoblauch und Frühlingszwiebel klein hacken. Für die sautierten Kartoffeln füllen wir eine kleine Schüssel mit rohen Kartoffelwürfeln und legen sie beiseite.

In einem Topf erhitzen wir die Butter mit ein wenig Olivenöl, geben erst den Knoblauch und die Zwiebel dazu und gleich hinterher unsere Lauchwürfel: Alles ca. 5 Minuten farblos anschwitzen, gelegentlich rühren. Nach dieser Zeit geben wir die Kartoffeln und die Kräuter hinzu. Wir bedecken den Topfinhalt mit Wasser und würzen mit Salz und Pfeffer.

Wir lassen alles köcheln (auf kleiner oder halber Flamme) bis das Gemüse weich gegart ist (ca. 20 Minütchen), nehmen es dann von der Kochstelle und pürieren alles gut durch mit dem Stabmixer.

Während die Suppe kocht, braten wir die vorhin abgelegten Kartoffelwürfel in wenig Öl vor sich hin, bis sie gar sind und goldbraune Farbe angenommen haben. Gegen Ende geben wir den Lachs dazu und sautieren alles zusammen zu Ende.

Zum Servieren legen wir einen großzügig gefüllten Esslöffel Crème fraîche auf den Tellerboden und gießen die heiße Suppe darüber. Wir garnieren mit Lachs- und Kartoffelwürfeln und bestreuen mit frisch gehackter Petersilie.

Mmmm, mon dieu, c'est délicieux!


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19.12.2008

Spargelflan mit Garnelen

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Ich lieeeeeeebeeeeeee Spargeln. Wirklich. Sehr. Ich liebe den Geschmack und ich liebe die Art, wie die Küche riecht wenn man welche in einem Topf vor sich hin kochen lässt...

Ein Spargel ist was Tolles und man kann mit ihm unzählige fantastische Gerichte zaubern. Spargelcremesuppe ist der pure Wahnsinn, panierte Spargelstangen (außen knusprig, innen zart) verblüffen mich jedesmal aufs Neue, mit Grünspargelrisotto macht man nie was verkehrt. Omelette-liebende Menschen (das heißt in meinem Fall: "die Anderen") schwören auf Rührei mit Pilzen und grünen Spargeln. Und was soll ich noch zum Spargelklassiker sagen: Mit Kartoffeln und hausgemachter Mayonnaise (ich bin Spanierin, für mich MUSS es Mayo sein) und ein Dutzend Baguettestangen zum Tunken... HACH!

Da sind mir auch die Gesetzmäßigkeiten der Natur (Saison hin oder her) wurscht. Bei aller Liebe zum Beelitzer Spargel, wenn mich im Herbst/Winter der peruanische Spargel anlächelt (und das tut er oft), dann nehm ich den mit nach Hause. Und bin lieb zu ihm. Basta.

Und weil auch ich ab und zu meine Dexter-mäßige Momente habe und dann nur Dinge zerschreddern und zerstückeln will, gibt es bei uns manchmal Spagerflan zum Abendessen. Feine Sache. Schmeckt elegant wie alles Spargelige, macht glücklich wie sonst was... und satt!

Was will man mehr?

Zutaten (ergibt 5 Flans bei Förmchen mit 9cm. Durchmesser):

  • 250 g frischer Spargeln (weiß) und 250 g grüner Spargeln (bestenfalls auch frisch, notfalls aus dem Glas)
  • 50 g Sahne
  • ca. 100 g Frischkäse (irgendwas á la Philadelphia o.ä.)
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 125 g Mozzarella (etwa 1 Kugel)
  • 100 bis 150 g Eismeergarnelen (gekocht und geschält)
  • Butter, um die Förmchen zu bestreichen
  • 1 Prise Zucker
  • Optional: geriebener Käse (Parmesan/Grana Padano)
  • Optional: Cherrytomätchen zum Dekorieren

Wie es gemacht wird:

Wir schälen die weißen Spargeln (die Grünen schäle ich nie, halte es nicht für nötig da sie meist nicht so faserig sind) und schneiden die Enden ab. Aus den Spargeln machen wir Stückchen (ca. 4 cm. lang). Die Weißen werden ca. 15 Minuten lang in Wasser mit Salz und einer Prise Zucker gekocht, die Grünen werden später hinzugegeben (nach ca. 7-8 Min.).

Wenn man teilweise Spargeln aus dem Glas benutzt (für den Flan auf dem Bild hatte ich leider keine frischen grünen Spargeln gefunden), müssen diese logischerweise nicht mitgekocht werden sondern nur geschnitten.

Wir lassen die fertig gekochten Spargeln etwas auskühlen und legen die Spitzen beiseite. Der Rest wird püriert, zusammen mit der Sahne und dem Frischkäse. Dieser passierten Masse fügen wir 2 Eier hinzu und schmecken das Ganze ab mit Salz und Pfeffer.

Wir schneiden die Mozzarellakugel in Stückchen (oder raspeln sie grob) und geben diese mit den Eismeergarnelen zu der Flanmasse.

Damit füllen wir unsere Förmchen (die wir zuvor mit Butter bestrichen haben) zu ca. 3/4 voll. Wir verteilen unsere Spargelköpfe darauf. Optional können wir nun die Förmchen mit etwas frisch geriebenem Käse bestreuen.

***
Wir "backen" die Flans im vorgeheizten Ofen bei 200 ºC im Wasserbad ca. 35 bis 40 Minuten...

Nach dem Garen werden die Flans aus der Form gestürzt. Diese Flans schmecken sowohl heiß als auch kalt - in jedem Fall sollte man ein paar Minütchen vor dem Servieren warten, die Formen kühlen ja außen recht schnell ab und es geht immer leichter mit dem "Sturz", wenn man sie halbwegs in die Hand nehmen kann.

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Wir essen die Flans eher entweder heiß oder lauwarm - Geschmackssache. Serviert werden sie mit hausgemachter Mayonnaise und Cherrytomätchen als "Kirsch-Topping".

Mit meinen Förmchen (9 cm. Durchmesser) gemacht, ist dieser Flan eine gute Vorspeise. Nimmt man tatsächlich 2 Flans pro Nase, sind dann die Portionen soooo riesig (Eier & Sahne sind bekanntlich bös sättigende Dinge), dass man das Gericht ruhig als Ein-Gang-Menü durchgehen lassen kann.
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